Direktvermarktung stärken statt ausbremsen
Wir setzen uns für unsere Direktvermarkter ein
Immer neue Vorschriften und bürokratische Anforderungen machen den Alltag für landwirtschaftliche Direktvermarkter zunehmend schwieriger. Wir von „Einkaufen auf dem Bauernhof“ setzen uns deshalb aktiv dafür ein, dass die Interessen unserer Betriebe gehört werden.
Am 16. Oktober 2026 haben wir Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer unser Anliegenpapier mit konkreten Forderungen aus der Praxis übergeben.
Dabei geht es unter anderem um:
- Registrierkassen- und Belegpflicht: Praxistaugliche Ausnahmen für Direktvermarkter und kleine Hofbetriebe.
- Gewährleistungslabel: Keine zusätzlichen Hürden für den direkten Verkauf über Onlineshops und beim Versand an Kunden.
- Anti-Greenwashing: Umweltleistungen und regionale Besonderheiten müssen weiterhin ohne unverhältnismäßigen Nachweisaufwand kommuniziert werden können.
- Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz: Die weiteren geplanten Verschärfungen ausbremsen: Mindestrezyklatanteil sowie das Verbot von Einwegkunststoffverpackungen für unverarbeitetes frisches Obst und Gemüse unter 1,5 kg.
Bürokratie abbauen und Direktvermarktung stärken
Wir stehen für Verbraucherschutz, Umweltschutz und faire Wettbewerbsbedingungen. Aber neue Vorschriften müssen zur Realität unserer landwirtschaftlichen Familienbetriebe passen.
Gerade die Summe vieler kleiner zusätzlicher Anforderungen kostet Zeit, Geld und Nerven. Zeit, die unsere Betriebe eigentlich für ihre Landwirtschaft, ihre Produkte und ihre Kunden brauchen.
Wir von „Einkaufen auf dem Bauernhof“ bleiben deshalb dran und bringen die Anliegen unserer Direktvermarkter dort zur Sprache, wo Entscheidungen getroffen werden.
Denn wer regionale Landwirtschaft und Direktvermarktung stärken will, muss die Betriebe auch von unnötiger Bürokratie entlasten.
Direktvermarkter brauchen Freiräume für ihre Betriebe und ihre innovativen Ideen, nicht immer neue Vorschriften.
Unser Anliegenpapier
Die konkreten Forderungen und Hintergründe haben wir in unserem Anliegenpapier zusammengefasst, das wir am 16. Oktober 2026 an Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer übergeben haben.
Hier können Sie das vollständige Anliegenpapier herunterladen.