Rettich

Rettich – eine Wurzel mit Tradition und Heilkraft

Die Germanen waren begeistert von der heilkräftigen Wurzel, die die Römer mit sich führten und Radix (=Wurzel) nannten. Infektionen, ja sogar Schlangenbisse könnten durch diesen Radix geheilt werden. Aus dem Radix ist im Laufe der Zeit sprachlich der Rettich bzw. Radi geworden, an seiner Heilkraft hat sich allerdings nichts verändert. Gerade die Senföle und Bitterstoffe sowie das schwefelhaltige Öl, Raphanol, im Rettich hemmen die Vermehrung schädlicher Bakterien und unterstützen so auf natürliche Weise das körpereigene Immunsystem. Auch kurbelt der Rettich die Gallensaftproduktion an und sorgt so für eine gute Fettverdauung. Seine schleimlösende Wirkung unterstützt die Heilung von Atemwegserkrankungen. Neben seinen vielfältigen Heilkräften ist der Radi als blau-weißes „Nationalgericht“ mittlerweile nicht mehr von einer typischen bayerischen Brotzeit wegzudenken. Und das zu Recht, denn geschmacklich passt die scharfe Wurzel hervorragend zu einem kühlen Bier, frischem Brot und einer Portion Obazda.

Tipps rund um dem Radi 

  • Achten Sie auf Radis aus bayerischen Gefilden. So erhalten Sie garantiert frische Wurzeln von guter Qualität.
  • Der Klassiker ist der weiße Radi. Probieren Sie aber auch einmal die rote Variante.
  • Radi sollte beim Kauf fest sein und sich nicht biegen lassen, dann ist er richtig frisch und saftig.
  • Wer richtig scharfen Radi bevorzugt, sollte den Mairettich probieren.
  • Die Schärfe des Radis mildern Sie ab, indem Sie den Radi dünn aufschneiden oder mit dem Radimesser zu einer dekorativen Girlande aufschneiden und leicht einsalzen. Das Salz entzieht dem Radi einen Teil seiner Schärfe.
  • Rettich hält sich ca. 3 - 4 Tage im Gemüsefach des Kühlschranks.

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