Pastinaken

Pastinaken

Vergessenes Gemüse wieder voll im Trend Pastenak, Pestnachen, Moorwurzel oder Hammelmöhre. Viele Namen für ein Gemüse, das lange Zeit auf keinem deutschen Speiseplan zu finden war. Dabei war die Pastinake bis ins 18. Jahrhundert ein wichtiges Grundnahrungsmittel, das dann nach und nach von Kartoffeln und Gelben Rüben verdrängt wurde. Die weißliche Wurzel, ähnelt in ihrem Aussehen der Petersilienwurzel, kann allerdings bis zu 40 cm lang und 800 g schwer werden. Die frostharten Pastinaken werden von September bis Ende März geerntet. Ihr feinwürziges-süßliches Aroma verdankt die Pastinake ihrem hohen Anteil an ätherischen Ölen, die eine wohltuende Wirkung auf Magen und Darm haben. In der Küche hat sich die Pastinake mittlerweile wieder ihren Platz zurückerobert.

Tipps zur Zubereitung: 

  • Ähnlich wie Sellerie oder Gelbe Rüben kann die Pastinake roh oder gekocht verwendet werden.
  • In gekochter Form passt sie gut zu Wild und Rindfleischgerichten.
  • In der letzten Zeit erfreut sich Pastinakenbrei als Babykost immer größerer Beliebtheit.
  • Vor Gebrauch unter fließendem Wasser mit einer Bürste reinigen und ggf. schälen.
  • Pastinaken sind weicher als Gelbe Rüben, somit ist deren Kochzeit entsprechend kürzer.
  • Pastinakenblätter werden gerne zum Würzen von Suppen und Eintöpfen verwendet.
  • Bei 0 - 5 °C können Pastinaken ca. 10 - 14 Tage aufbewahrt werden.

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