Käse

Alles Käse! Eine Delikatesse mit vielen Varianten

Immer mehr Deutsche finden Geschmack an Käse, das bestätigt auch eine Erhebung der Gesellschaft für Konsumforschung, wonach der Käsekonsum hierzulande erneut um 0,3 Prozent gestiegen ist. Über 4.000 verschiedene Käsesorten gibt es weltweit. Dabei ist der Geschmack ebenso vielfältig wie seine Anwendungsmöglichkeiten. Egal, ob zum Überbacken, zum Verfeinern, als Brotbelag oder pur: Käse ist in jeglicher Form eine Genusssache. Doch wie entsteht der leckere „Alleskönner“ und ist er wirklich so gesund? In der Regel wird Käse aus Kuhmilch hergestellt. Wird Schaf-, Ziegen- oder Büffelmilch verwendet, so muss dies, nach der Käseverordnung, deutlich aus dem Produktnamen hervorgehen. Durch die Zugabe von Lab und / oder Milchsäurebakterien wird die Milch „dickgelegt“. Der dickgelegten Milch wird nach und nach die Molke entzogen. In der zurückbleibenden Trockenmasse des Käses befinden sich alle Inhaltsstoffe, die den Käse so wertvoll machen: Eiweiß, Fett, Calcium und Vitamin A. Besonders das Calcium aus Käse und Milch leistet einen entscheidenden Beitrag zur Prävention von Osteoporose. Mit täglich drei Portionen Milch und / oder Käse ist die Versorgung optimal.

Wissenswertes rund um den Käse-Genuss:

Der Fettgehalt des Käses wird oftmals als „Fett in der Trocken-masse“ (Fett i. d. Tr.) angegeben, da der Käse während der Lagerung an Wasser und Gewicht verliert. Grob geschätzt liegt der absolute Fettgehalt etwa bei der Hälfte des Fettgehaltes in der Trockenmasse.

  • Durch die Milchsäurebakterien wird der Milchzucker (Laktose) teilweise oder auch vollständig abgebaut, sodass Käse oftmals gut von Menschen mit Laktoseintoleranz vertragen wird.
  • Löcher im Käse entstehen durch die Bildung von ungiftigen Gasen bei der Reifung. Bei eher kalten Temperaturen (z. B. 13 °C beim Gouda) bei der Reifung entstehen kleine oder keine Löcher.
  • Bei den Schimmelpilzen auf den speziellen Schimmelkäsesorten handelt es sich um ungiftige Edelschimmelpilze, die den Käse wertvoller machen und die Ausbreitung giftiger Schimmelpilze verhindern.
  • Rohmilchkäse wird aus naturbelassener, eventuell leicht erwärmter Milch ( bis max. 40 °C ) hergestellt. Im Geschmack ist Rohmilchkäse intensiver als seine pasteurisierten Kollegen. Allerdings ist er auch nicht so lange haltbar. In der Schwangerschaft sollte jedoch auf Rohmilchkäse verzichtet werden. 

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