Honig

Honig – flüssiges Gold

Honig war bereits in der Antike ein sehr geschätztes Nahrungs-, Heil- und Schönheitsmittel. Auch im Mittelalter war Honig das einzige Mittel, mit dem Speisen und Getränke gesüßt werden konnten. Erst mit der Einführung von Rohrzucker aus Südamerika wurde der Honig mehr und mehr verdrängt. Schade eigentlich, denn im Gegensatz zu anderen Süßungsmitteln enthält Honig neben Zucker bis zu 180 verschiedene Inhaltsstoffe, wie z. B. Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die der Gesundheit zuträglich sind.

Ohne fleißige Bienen müssten wir auf dieses „flüssige Gold“ verzichten: Bienen saugen Blütennektar in eine spezielle Honigblase am Ende der Speiseröhre. Dort wird der Nektar durch Enzyme der Biene eingedickt und weiterverarbeitet. Im Bienenstock wird der eingedickte Nektar an andere Bienen weitergegeben, die diesen in die Vorratswaben bringen. Ist der Honig fertig, verschließen die Bienen die Waben mit Wachs.

Tipps rund um den Honig 

  • Bevorzugen Sie deutschen Imkerhonig. Dieser unterliegt strengen Kontrollauflagen und wird besonders schonend behandelt.
  • Flüssiger Honig kristallisiert je nach Sorte und Fruchtzuckergehalt unterschiedlich schnell aus. Dies ist kein Qualitätsverlust! Um den Honig wieder zu verflüssigen, diesen nur sehr langsam und max. bis 40° C erhitzen, um die wertvollen Inhaltsstoffe nicht zu zerstören.
  • Um die empfindlichen Vitamine im Honig möglichst gut zu erhalten empfiehlt es sich, Honig kühl, trocken, dunkel bei 10 - 15 ° C zu lagern.
  • Zwar wird beim Kochen und Backen ein Teil der Inhaltsstoffe, durch die hohen Temperaturen zerstört, dennoch lohnt es sich guten Honig auch dafür einzusetzen.
  • Wird Honig beim Backen statt Zucker verwendet, so empfiehlt es sich, die Flüssigkeitsmenge um 2 - 3 Esslöffel zu reduzieren oder ein Ei weniger zu verwenden, da Honig einen höheren Wassergehalt aufweist.
  • Honiggebäck bräunt schneller, deshalb die Backzeit entsprechend verkürzen.
  • Selbst Konfitüren können mit Honig hergestellt werden. Je nach Säuregehalt der Früchte werden pro 1 kg Früchte 300 – 500 g Honig benötigt. Als Geliermittel kann z. B. Apfelpektin verwendet werden. 

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