Beeren

Sommerzeit ist Beerenzeit!

Die frischen Früchtchen finden sich zu dieser Zeit in vielen Regalen. Doch egal, ob aus dem Supermarkt oder frisch vom Strauch, die Beeren schmecken nicht nur gut, sondern sind auch sehr gesund. Neben der Erdbeere ist die Heidelbeere eine der beliebtesten Sorten der Deutschen.


Erdbeere

Vitaminspender, Schlankmacher und Wellness-Frucht

Viele Namen für die kleine vielgeliebte Erdbeere, die jetzt direkt aus der Region Ihren Speiseplan bereichert. Nicht zu Unrecht kann sich die Erdbeere mit diesen Namen schmücken: Süß, saftig, kalorienarm und mit vielen wertvollen Inhaltsstoffen liefert die Erdbeere einen Beitrag zur gesunden und abwechslungsreichen Ernährung. So enthalten 100 g Erdbeeren z. B. mehr Vitamin C als die gleiche Menge Zitronen oder Orangen. Auch der Folsäure-gehalt liegt mit 65 mg / 100 g relativ hoch. Für den hohen Gesundheitswert, der den Erdbeeren zugeschrieben wird, sorgt auch ihre harntreibende und blutreinigende Wirkung. Auch wenn Erdbeeren mittlerweile das ganze Jahr verfügbar sind, sollte man vor allem auf die Qualität der Früchte achten. Denn nur reif geerntete Erdbeeren, die keine langen Transportwege hinter sich haben entfalten ihr volles Aroma und ihre wertvollen Inhaltsstoffe.

Deshalb hier einige Tipps zum Einkauf und Verarbeitung:

  • Kaufen Sie bayerische Erdbeeren in deren Saison von Mai bis Juli. Sie schmecken am besten, da sie reif geerntet keine weiten Transportwege mehr überstehen müssen!
  • Erdbeeren von Direktvermarktern sind in der Regel besonders frisch, da sie meist am selben Tag erst geerntet wurden.
  • Erdbeeren müssen schnell verzehrt werden. Kaufen Sie deshalb erst am Tag des Verbrauchs.
  • Erdbeeren selber pflücken macht Spaß und garantiert besondere Frische.
  • Am besten verbrauchen Sie Erdbeeren sofort. Wenn das jedoch nicht möglich ist, bewahren Sie die Erdbeeren ungewaschen an einem kühlen Ort auf. So sind die Erdbeeren ca. 2 Tage haltbar.
  • Schimmlige und matschige Beeren sofort entsorgen
  • Tiefgefroren sind Erdbeeren bis zu 10 Monate haltbar. Dazu die geputzten Erdbeeren in einer flachen Schale oder auf einem Brett einzeln anfrieren und dann in einem Beutel einfrieren. So bleiben die Beeren in Form und können später einzeln entnommen werden.

Heidelbeere

Gesunde Früchtchen in Blau

Heidelbeeren, auch bekannt als Blaubeere, Schwarzbeere oder Bickbeere haben von Juni bis September Saison. Die auf den Märkten angebotenen Kulturheidelbeeren sind größer als ihre „wilden“ Verwandten in freier Natur und können länger gelagert werden. Beide Varianten sind reich an Vitaminen (z. B. Vitamin C, und B6), Fruchtsäuren, Magnesium und Eisen, sowie Gerbstoffen. Unter den sekundären Pflanzenstoffen der Heidelbeeren wirken die Anthocyane antioxidativ und entzündungshemmend. Neben den Beeren werden auch die Blätter der Heidelbeere aufgrund ihrer Gerbstoffe beispielsweise zur Behandlung von Durchfall-Erkrankungen eingesetzt.

Mit nur 62 kcal pro 100 g sind Heidelbeeren eine wunderbare Nachspeise oder Zwischenmahlzeit, die den Zeiger auf der Waage unbeeindruckt lassen.

Tipps rund um die Heidelbeere

  • Kühl gelagert (optimal bei 0° C) können Heidelbeeren bis zu zwei Wochen aufbewahrt werden. Allerdings geht mit der Lagerdauer das Aroma mehr und mehr verloren und es können sich Bitterstoffe bilden.
  • Heidelbeeren eignen sich hervorragend zum Einfrieren und Trocknen und können auf diese Weise auch den Winterspeiseplan versüßen.
  • Heidelbeeren färben kurzzeitig Zunge und Zähne blau. Mit Zitronensaft lässt sich die Blauverfärbung sofort entfernen.
  • Auch wenn eine Infektion mit dem Fuchsbandwurm durch den Genuss von wilden Heidelbeeren sehr selten vorkommt, sollten wild gesammelte Früchte gewaschen und durcherhitzt werden. Die Eier des Erregers werden bei Temperaturen über 60° C abgetötet.

Johannisbeere

Ihren Namen verdanken die Früchte dem Johannistag am 24. Juni. Denn um diese Zeit sind die Beeren meistens reif. Saison haben sie bis August/September.
Die kleinen Beeren sind reich an wertvollen Inhaltsstoffen wie Eisen, Magnesium, Kalium und Vitamin C. Außerdem enthalten sie viel Pektin (Ballaststoff) und reichlich Fruchtsäure, besonders Zitronensäure.
Die Blätter der Johannisbeere haben harntreibende und antirheumatische Qualitäten. Schon seit Jahrhunderten ist die Johannisbeere daher auch als Gichtpflanze bekannt.
Die roten Johannisbeeren sind säuerlich und eigenen sich deshalb besonders gut für Desserts und Kuchen.
Weiße Johannisbeeren sind sehr aromatisch und nicht so sauer wie die roten Beeren. Deswegen sind diese auch pur ein Genuss.
Schwarze Johannisbeeren ähneln vom äußerlichen den Heidelbeeren und sind etwas größer als die anderen Johannisbeeren. Sie sind sehr kräftig und herb im Geschmack und haben ein mild-säuerliches Aroma. Dadurch kann man sie auch gut pur essen. Die Schwarze Johannisbeere hat das meiste Vitamin C aller Beeren, soll gegen Herpes helfen, den Blutdruck regulieren und den Cholesterinspiegel senken.
Johannisbeeren sind im Kühlschrank nur etwa 2 – 3 Tage haltbar und sollten deshalb schnell verbraucht werden.

Einkaufstipps und Tipps zur Lagerung von Beeren:

  • Kaufen Sie Beeren, die frisch, schön und prall aussehen und bewahren Sie die Beeren nach dem Kauf so schnell wie möglich im Kühlschrank auf einem Teller ausgelegt auf.
  • Beeren sind empfindlich. Berühren Sie sie daher so wenig wie möglich und waschen Sie sie erst kurz vor dem Servieren. Entfernen Sie die Stiele erst nach dem Waschen.

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