Spinat

Spinat - Popeyes Wunderwaffe

Wer erinnert sich noch an den Comichelden, dem allein durch Spinatgenuss die Muskeln wachsen. Ganz so einfach wie im Comic ist das natürlich nicht. Aber mit seinen Inhaltsstoffen wie z. B. Betacarotin, Vitamin C und Folsäure, sowie Kalium, Calcium und Magnesium ist er der Gesundheit durchaus zuträglich. Viele kennen den Spinat nur in tiefgekühlter Form als Rahmspinat. Doch auch als Salat, in Suppen oder gedünstet zu Fisch und Fleisch ist der Spinat eine kulinarische Bereicherung. Neben den genannten Inhaltsstoffen enthält Spinat auch Nitrat. Nitrat an sich ist nicht giftig, kann sich aber durch Lager- und Aufwärmprozesse, sowie im Körper selbst, zu Nitrit umwandeln. Nitrit führt bei Säuglingen zu Vergiftungserscheinungen und kann sich unter bestimmten Umständen im Körper mit Aminen (Stickstoffverbindungen) zu Nitrosaminen verbinden, die als krebserregend gelten. Bei sachgerechter Behandlung ist und bleibt Spinat aber ein kalorienarmes und gesundes Gemüse.

Tipps rund um den Spinat:

  • Ab März gibt es Frühlingsspinat, der sich durch seine zarten feinen Blätter auszeichnet. Er eignet sich hervorragend für Salate.
  • Sommer- und Herbstspinat sind deutlich robuster und würziger im Geschmack und eignet sich zum Blanchieren und Kochen.
  • Frischer Spinat hält sich, eingewickelt in ein feuchtes Tuch, bis zu zwei Tage im Kühlschrank.
  • Freilandspinat enthält nur wenig Nitrat.
  • Durch Blanchieren kann der Nitratgehalt von Spinat um ca. 70 % gesenkt werden.
  • Halten Sie Spinat nicht lange warm. Sie kühlen besser den Spinat im Kühlschrank und erwärmen ihn anschließend wieder. Durch das Warmhalten bzw. das Aufheben bei Zimmertemperatur vermehren sich Bakterien, die das Nitrat zu Nitrit umwandeln. Bei Kühlschranktemperatur vermehren sich die Bakterien weniger schnell.
  • Verzichten Sie bei der Säuglingsernährung auf Spinat.

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