Quitten

Quitten „Der Widerspenstigen Zähmung“

Lange galten Quitten als unmodern. Doch das flaumige Obst hat in alten Bauerngärten „überlebt“ und erfreut sich inzwischen zunehmender Beliebtheit. Roh sind Quitten ungenießbar. Gekocht oder gebacken sind sie jedoch ein echter Genuss. Wegen ihrer Form unterscheidet man zwischen Apfel- und Birnenquitten. Bevor sie weiterverarbeitet werden, müssen die Quitten geschnitten und entkernt werden: Ein wahrer Kraftakt, da die widerspenstigen Quitten mit ihrem steinharten Fruchtfleisch nur sehr ungern „kooperieren“. Hier hilft nur, den Quitten mit viel Druck und scharfem Messer zu Leibe zu rücken. Die Mühe lohnt sich aber, denn neben dem guten Geschmack enthalten Quitten Vitamin C und einen hohen Pektingehalt, der Konfitüren zum Gelieren bringt und bei Durchfallerkrankungen hilft.

Tipps rund um die Quitten:

  • Lagern Sie Quitten kühl und in großen Holzkisten. Unversehrt können die Quitten auf diese Weise locker bis Dezember gelagert werden.
  • Den weißen Flaum der Quitten vor dem Zerteilen mit einem Tuch abreiben.
  • Für Gelees und Konfitüre die Früchte mit der Schale kochen. In der Schale steckt besonders viel Pektin, das den Gelierprozess unterstützt.
  • Aufgeschnittene Quitten verfärben sich. Diese Verfärbung verschwindet jedoch beim Kochen wieder.

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