Mirabellen

Mirabelle - die kleine Pflaumenschwester

Mirabellen haben jetzt Hochsaison. Als Unterart der Pflaume ist sie mit ihren gelben, Tischtennisballgroßen Früchten vielfältig in der Küche einsetzbar: Ob zum Naschen, Kochen oder Backen, mit diesen Früchten kommt jeder auf seine Kosten. Auch ihr Gesundheitswert ist nicht zu verachten: Der Gehalt an Vitamin C und B wirkt sich positiv auf das Immunsystem und den Stoffwechsel aus. Die Extraportion Kalium wirkt entwässernd und der hohe Pektingehalt regt - wie bei allen Pflaumenarten – die Verdauung an. Ursprünglich stammt die Mirabelle aus Asien und ist ab Mitte des 15. Jahrhundert zunächst in Frankreich kultiviert worden. Nicht zu verwechseln ist die Mirabelle mit der Marille, einer vor allem in Österreich gebräuchlichen Bezeichnung für die Aprikose.

Tipps rund um die Mirabelle: 

  • Gibt das Fruchtfleisch bei sanftem Druck leicht nach, sind die Früchte besonders aromatisch.
  • Mirabellen lassen sich schlecht lagern. Entsteint können sie jedoch gut tiefgefroren werden. Um sie anschließend portionsweise entnehmen zu können, lohnt es sich, die Früchte kurz vor dem Einfrieren einzeln zu frosten.
  • Überreife Früchte mit bereits braunen Flecken eigenen sich für die Herstellung von Kompott oder Konfitüre.

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