Das Besondere...

... der Einkaufsstätte Bauernhof

Heutzutage sind die Regale unserer Lebensmittelgeschäfte ganzjährig reichlich gefüllt. Verbraucher finden hier fast alles, was sie sich an 365 Tagen im Jahr wünschen. Doch nach wie vor gibt es auch viele sympathische Gründe, direkt auf einem Bauernhof einzukaufen. Für viele Verbraucher nimmt dieser Wunsch sogar zu.

Direktvermarkter bieten ...

  • erntefrische Produkte, die über kurze, nachvollziehbare Wege von Feld und Stall direkt zum Verbraucher gelangen.
  • beste und überzeugende Qualitäten aus der Hand des Erzeugers.
  • regionale und saisonale Besonderheiten sowie Spezialitäten des Betriebes, die sich aus dem standardisierten Angebot der Supermärkte hervorheben.
  • kompetente Beratung über Erzeugung, Verarbeitung und Lagerung ebenso wie wertvolle Tipps zu den Produkten und zur Zubereitung.
  • eine persönliche Einkaufsatmosphäre und besondere Einkaufserlebnisse.

 

Wichtig ist es, die Besonderheiten der Einkaufsstätte Bauernhof hervorzuheben, aber auch zu wahren. Hiermit haben alle Direktvermarkter - eine große Chance, aber - sie übernehmen auch Verantwortung füreinander.

Mit dem Zeichen „Einkaufen auf dem Bauernhof“ besteht die Möglichkeit, dies zu unterstützen. Das Logo ist ein bundesweites Erkennungszeichen für die Einkaufsstätte „Bauernhof“ in der Trägerschaft des Berufsstandes, das nach einheitlichen Regeln vergeben wird. Damit geben sich Direktvermarkter ein markantes Profil. Für den Verbraucher wird erkennbar, dass sich diese von anderen Einkaufsstätten (Supermärkte, Bäckereien, Fleischerfachgeschäfte, Feinkost- und Naturkostläden etc.) unterscheiden.

Trotz einheitlicher Regeln gilt:

„Einkaufen auf dem Bauernhof“ steht dafür, dass jeder Hof seine Spezialitäten, Besonderheiten und seinen unverwechselbaren Charakter hat - das ist wichtig und ein Erfolgsrezept der Einkaufsstätte "Bauernhof".

„Einkaufen auf dem Bauernhof“ bedeutet, Standardprodukte, die überall gleich aussehen und gleich schmecken, soll es nicht geben.

Wer die Regeln für das Zeichen "Einkaufen auf dem Bauernhof" erfüllt und einen Zeichennutzungsvertag abgeschlossen hat, wird in die Internet-Datenbank www.einkaufen-auf-dem-bauernhof.com aufgenommen. Dies ist ein Gemeinschaftsprojekt der Fördergemeinschaft und des Deutschen Landwirtschaftsverlages (siehe Impressum).

"Einkaufen auf dem Bauernhof" steht für klare Regeln

Bauernhöfe, die das Zeichen „Einkaufen auf dem Bauernhof“ führen, haben festgelegte Nutzungsbedingungen zu erfüllen (EadB-Nutzungsbedingungen.pdf). Diese von der „Fördergemeinschaft Einkaufen auf dem Bauernhof“ beschlossenen Regeln gelten bundesweit. Die wichtigsten Regeln der Nutzungsbedingungen sind:

  • Nur landwirtschaftliche Unternehmen können Zeichennutzer werden.

Dazu gehören Unternehmen der Forst- und Landwirtschaft einschließlich des Garten- und Weinbaus, der Fischzucht und Teichwirtschaft. Dies schließt Imkereien, Wanderschäfereien sowie Binnen- und kleine Hochsee- und Küstenfischereien mit ein. Eine Zeichennutzung ist auch dann möglich, wenn die Verarbeitung und Vermarktung aus handwerksrechtlichen, steuerlichen oder sonstigen Gründen in einem angegliederten Gewerbebetrieb erfolgt, soweit festgelegte Zukaufsgrenzen eingehalten werden. Nicht möglich ist die Zeichennutzung für Betriebszusammenschlüsse, Genossenschaften oder reine Gewerbebetriebe.

  • Werden zur Ergänzung des eigenen Angebotes Produkte anderer Direktvermarkter angeboten, so muss dies unter Benennung des Erzeugernamens für den Kunden nachvollziehbar sein.
  • Werden Produkte angeboten, deren Herkunft nicht der landwirtschaftlichen Direktvermarktung zuzuordnen ist, so darf der damit erzielte Umsatz maximal 20% betragen (bezogen auf den Gesamtumsatz der Direktvermarktung). Zeichennutzungsberechtige Direktvermarkter müssen über eine ausreichende Sachkunde verfügen.
  • Abschluss in einem zur Agrarwirtschaft gehörenden Ausbildungsberuf oder Sachkundenachweis Pflanzenschutz bzw. Nachweis über die ökologische Wirtschaftsweise
  • Nachweis betrieblicher Eigenkontrollen in Anlehnung an die Hygieneleitlinie für Direktvermarkter oder vergleichbarer Leitlinien zur Sicherung der Lebensmittelhygiene
  • Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen ist ebenso verboten wie die Ausbringung von industriellem, gewerblichem oder kommunalem Klärschlamm.

Haben Sie noch Fragen zu den Nutzungsbedingungen? Gerne gibt Ihnen für Ihre Region zuständige Mitgliedsorganisation der Fördergemeinschaft weitere Auskünfte.